Firmeninhaber Professor E.h. Klaus Fischer finanziert fünftägige Bildungsreise nach Berlin für 108 Auszubildende und DH-Studenten
Politische Bildung hautnahWaldachtal, Mai 2011 – 108 Auszubildende und DH-Studenten sowie 13 Begleitpersonen der Unternehmensgruppe fischer reisten auf Einladung von Firmeninhaber Professor E.h. Klaus Fischer in die Hauptstadt Berlin: Bei diesem bisher einmaligen Projekt haben sie vom 22. bis zum 26. Mai verschiedene politische Institutionen in Berlin besucht und sind dabei auch auf hochrangige Politiker getroffen, um mit diesen politische Fragen zu diskutieren. Die Reise ist Teil eines Projekts zur „Förderung der allgemeinen und politischen Bildung“ des Firmennachwuchses.
Mit drei Bussen starteten die Azubis und DH-Studenten und ihre Begleiter am Sonntag, 22. Mai, von den deutschen Ausbildungsstandorten Tumlingen und Emmendingen nach Berlin. Dort lernten sie am Montag bei einer informativen Führung das Bundeskanzleramt und den Bundestag kennen. Besonders interessant für den Firmennachwuchs war eine Veranstaltung am Abend in der baden-württembergischen Landesvertretung. Am folgenden Tag ging es ins Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dessen Parlamentarischer Staatssekretär, der Wahlkreisabgeordnete von Freudenstadt Hans-Joachim Fuchtel, die Gestaltung des gesamten Reiseprogramms maßgeblich unterstützt hatte. Am Nachmittag erwartete die Besuchergruppe mit einer hochkarätig besetzten Veranstaltung im Kaisersaal der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft ein ganz besonderes Highlight. Nach der Begrüßung durch Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert diskutierten die Auszubildenden und DH-Studenten im Rahmen eines Politik-Kaffees mit Philipp Mißfelder MdB, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, und Rainer Eppelmann, einziger frei gewählter Verteidigungsminister der DDR.
Am Mittwoch fand nach einer spannenden Stadtrundfahrt ein Plenarbesuch im Bundestag statt. Bei einer anschließenden Diskussionsrunde berichtete Staatssekretär Fuchtel über die täglichen Abläufe in der Politik. Anschließend besuchten die Azubis und DH-Studenten die chinesische Botschaft. Am Donnerstag ging es über einen Zwischenstopp beim Schlosspark Sanssouci wieder zurück nach Süddeutschland. Begleitet wurden die Azubis und DH-Studenten von den verantwortlichen Ausbildern sowie den Betriebsratsvorsitzenden der Unternehmensgruppe fischer. Auch Firmeninhaber Professor E.h. Senator mult. E.h. Dipl.-Ing. (FH) Klaus Fischer hatte die Besuchergruppe zeitweise persönlich begleitet.
Vor rund einem Jahr hat Klaus Fischer das Projekt „Förderung der allgemeinen und politischen Bildung“ auf den Weg gebracht und damit Neuland betreten. Damit will er bei seinen jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gezielt das Interesse an und das Verständnis für Politik, Wirtschaft und Medien fördern. „Unsere Auszubildenden und DH-Studenten erhalten bei uns eine hervorragende fachliche Qualifikation“, sagt Klaus Fischer: „Aber in einem global agierenden Unternehmen ist es aus meiner Sicht auch unerlässlich, dass sie sich darüber hinaus auch mit anderen Zusammenhängen auseinandersetzen. Wer eines Tages wirtschaftliche Entscheidungen trifft, muss die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen kennen und verstehen.“
Bereits im vergangenen Jahr standen für die jungen Menschen bei fischer verschiedene Bausteine dieses Förderprojekts auf dem Programm. Die Auszubildenden und DH-Studenten hatten die Möglichkeit, bei einer Podiumsdiskussion mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Günther Oettinger politische Themen zu erörtern. Ebenfalls konnten sie in persönlichen Gesprächen mit den damaligen baden-württembergischen Landesministern für Justiz, Herrn Prof. Dr. Ulrich Goll, und Finanzen, Herrn Willi Stächele, ihre Fragen diskutieren. Ein Besuch der Villa Reitzenstein, Amtssitz des baden-württembergischen Ministerpräsidenten, gehörte ebenso zum Programm wie eine Fahrt zum EU-Parlament in Straßburg, die auf Einladung des Horber EU-Abgeordneten Michael Theurer erfolgte. Abgerundet wurden das Programm durch Besuche des Infomobils des Deutschen Bundestages oder die Diskussion mit Jugendgemeinderäten – also Gleichaltrigen, die sich politisch engagieren.
Weiterhin hat Firmenchef Klaus Fischer den Auszubildenden und DH-Studenten für ein halbes Jahr eine lokale Tageszeitung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Abonnements wurden möglich durch die Kooperation mit den drei regionalen Tageszeitungen an den badischen und württembergischen Standorten von fischer („Badische Zeitung“, „Neckarchronik Horb“, „Schwarzwälder Bote“). Der Umgang mit den Medien wurde zudem vertieft beim Besuch der Verlagshäuser und in wöchentlichen Workshops, in denen die Azubis ausgewählte Themen aus der Tagespresse diskutierten und bewerteten. Die Beschäftigung mit politischen Themen war eine hervorragende Vorbereitung für die Berlin-Reise, bei der die Auszubildenden der Unternehmensgruppe ihr politisches Wissen noch weiter ausbauen und vertiefen werden.
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