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Europa, Energie und eingeschneite Straßen

Waldachtal / 26. Januar 2010 - Einmalige Gelegenheit für die Auszubildenden und DH-Studenten der Unternehmensgruppe fischer: Am 26. Januar stand ihnen Ministerpräsident Günther Oettinger zu den Themen Schule und Ausbildung, Europa und Energie Rede und Antwort. Dabei blieb die Teilnahme des Ministerpräsidenten bis zur letzten Minute unsicher.

Kommt er oder kommt er nicht? Bereits im Vorfeld forderte die Vorbereitung viel Flexibilität, da unsicher war, ob der designierte EU-Kommissar Zeit für den Termin in unserem Unternehmen finden würde. Am Abend erreichte die Spannung ihren Höhepunkt, als bekannt wurde, dass sich die Ankunft Günther Oettingers wegen eines gestrichenen Fluges verspätete. Da Straßenglätte und ein wichtiger Anschlusstermin die Zeitnöte weiter verschärften, kam eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn sogar die Absage.

So blieb dem Eigentümer und Vorsitzenden der Geschäftsführung Professor E.h. Senator mult. E.h. Dipl.-Ing. (FH) Klaus Fischer nichts anderes übrig, als den 270 Gästen – Auszubildende, DH-Studenten und deren Eltern – um 18 Uhr die Absage zu verkünden. Um die Gäste nicht enttäuscht nach Hause schicken zu müssen, war jedoch ein Alternativprogramm vorbereitet worden, das auch sogleich gestartet wurde. Klaus Fischer stieg selbst aufs Podium, um die Fragen von Moderator Jürgen Offenbach zu Bildungs- und Ausbildungsthemen zu beantworten. Schon kurz nach Beginn des Gesprächs erreichte den Saal frohe Kunde: Der Ministerpräsident hatte umdisponiert und befand sich nun doch auf dem Weg zu fischer nach Waldachtal. Dass es bis zum knapp einstündig verspäteten Eintreffen Herrn Oettingers spannend und informativ blieb, dafür sorgte der Eigentümer der Unternehmensgruppe: Er gab den Gästen tiefe Einblicke in die Ausbildung bei fischer und skizzierte seine bildungspolitischen Vorstellungen.

Als der Gast schließlich kurz vor 19 Uhr im Stammwerk in Tumlingen ankam, wurde sofort mit dem ursprünglich geplanten Programm fortgefahren. Eine Stunde nahm sich der Ministerpräsident Zeit, um faktenreich die locker gestellten Fragen der Auszubildenden und DH-Studenten Anissa Meier, Jana Günter, Anke Priestersbach, Florian Theurer, Andreas Lutz und Andreas Majer zu beantworten. Er stellte sich auch interessierten Fragen aus dem Publikum zu Globalisierung und der Europäischen Union. Anschließend überreichten ihm die Auszubildenden Florian Theurer und Andreas Majer als Gastgeschenk ein Modell des Brüsseler Atomiums, das die gewerblichen Azubis unter der Leitung von Hans-Jürgen Schweizer selbst gefertigt hatten. Vor seiner Abreise trug sich Günther Oettinger ins Gästebuch der Unternehmensgruppe ein und versprach, fischer als EU-Energiekommissar bald wieder einen Besuch abzustatten.


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