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Kurzvita

Klaus Fischer


Über 30 Jahre stand Professor E.h. Senator mult. E.h. Dipl.-Ing. (FH) Klaus Fischer an der Spitze der Unternehmensgruppe fischer. Unter seiner Leitung entwickelte sich der noch stark auf Deutschland und auf Kunststoffdübel fokussierte Mittelständler zu einem global agierenden Unternehmen. In der Befestigungstechnik wurde fischer zum europäischen Marktführer und zum Weltmarktführer bei Dübeln ausgebaut – mit einem stetig wachsenden Produktsortiment. So wurde mit der Übernahme des wichtigsten Wettbewerbers in Deutschland, der Upat GmbH & Co. (Emmendingen), und der ROCCA Bauchemie GmbH + Co. (Denzlingen) eine starke Kompetenz bei chemischen Befestigungen und Stahlankern aufgebaut. Konsequent trieb Klaus Fischer auch die Internationalisierung voran durch die Gründung und den Kauf von Gesellschaften und den Aufbau weiterer Produktionsstandorte in Europa, Asien und den USA. Mit der Aufnahme der neuen Geschäftsbereiche Automobilsysteme (hochwertiges Fahrzeuginterieur) und Prozessberatung verbreiterte er die wirtschaftliche Basis der Unternehmensgruppe.

1987 führte Klaus Fischer das fischer Leitbild ein, in dem das Unternehmensziel definiert ist und die für alle im Unternehmen Tätigen verbindlichen Werte: innovativ, eigenverantwortlich, seriös. Früh erkannte er die Notwendigkeit neuer Organisationsstrukturen und Führungsmethoden. Nach den Ideen des japanischen Kaizen (kontinuierliche Verbesserung) entwickelte er eine eigene Philosophie zur Verbesserung aller Unternehmensprozesse und zur Vermeidung von Verschwendung (fischer ProzessSystem). Für sein herausragendes Engagement in der betrieblichen und außerbetrieblichen Aus- und Weiterbildung erhielt Klaus Fischer 2007 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

  • geboren am 17. August 1950 in Freudenstadt
  • verheiratet, zwei Kinder
  • Studium FH Konstanz zum Dipl.-Ing. FH (1971 bis 1975)
  • Eintritt in die fischerwerke (1975)
  • Bestellung zum Technischen Geschäftsführer (1. April 1976)
  • Ernennung zum Gesamt-Geschäftsführer (1. Januar 1980)
  • Übernahme der Mehrheitsanteile der Unternehmensgruppe fischer (3. Mai 1990)
  • Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg (25. Januar 1996)
  • Ehrensenator der Universität für Bodenkultur, Wien (14. Oktober 1997)
  • Ehrensenator der Universität Stuttgart (22. Oktober 1999)
  • Erhöhung der Firmenanteile auf 98 Prozent (1. März 2001)
  • Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepubik Deutschland (25. Juli 2001)
  • Ehrenmedaille der Ortschaft Altheim (17. März 2006)
  • Bürgermedaille der Gemeinde Waldachtal (9. Mai 2006)
  • Ehrenprofessor der Tongji-Universität Shanghai (31. Januar 2007)
  • Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (4. September 2007)
  • Stadtsiegel von Padua, höchste Auszeichnung der Universitätsstadt (25. April 2009)
  • „Award of Excellence“ des CLUB 55 – European community of experts in marketing and sales (11. Juni 2009)
  • Kompetenzpreis Baden-Württemberg (4. Mai 2010)
  • Hall of Fame der Familienunternehmen (18.Januar 2012)
1980
1480 Mitarbeiter
160 Mio. DM
1999
3100 Mitarbeiter
692 Mio. DM
2002
3300 Mitarbeiter
400 Mio. €
2003
3300 Mitarbeiter
409 Mio. €
2004
3300 Mitarbeiter
440 Mio. €
2005
3400 Mitarbeiter
457 Mio. €
2008
3800 Mitarbeiter
560 Mio. €
2009
3800 Mitarbeiter
521 Mio. €
2010
3800 Mitarbeiter
582 Mio. €
2011
3900 Mitarbeiter
606 Mio. €
 
Meilensteine seit Übernahme der Gesamt-Geschäftsführung im Jahr 1980
  • Ausbau zur Unternehmensgruppe fischer (UGf) und zum führenden Befestigungsspezialisten durch Übernahme von Upat GmbH & Co., Emmendingen, zum 1.1.1993, und ROCCA Bauchemie GmbH + Co., Denzlingen, zum 1.1.1997.
  • 1982: fischer CBOX (Aufbewahrungssystem für Musikkassetten) bildete den Grundstein für den Einstieg ins Automobilgeschäft; heute produziert fischer automotive systems hochwertige Interieurkomponenten für die Automobil-industrie
  • Übernahme der Mehrheitsanteile an der Unternehmensgruppe (3. Mai 1990); 98 Prozent der Anteile seit 1. März 2001
  • Internationalisierung des Unternehmens: 35 Landesgesellschaften in 30 Ländern (Stand: Januar 2011
  • Entwicklung der Arbeitsplätze (weltweit) und des Umsatzes (konsolidiert):
  • Einführung von fPS (fischer ProzessSystem) für die Umsetzung von schlanken, kundennahen Prozessen in allen Unternehmensbereichen
  • Einführung eines Firmenleitbilds mit den zentralen Begriffen
  • -innovativ
  • -eigenverantwortlich
  • -seriös
  • Überdurchschnittliche Ausbildungsrate von 9 Prozent und überdurchschnittliches Ausbildungsangebot: Sprach- und Kreativkurse, sozialpädagogische Seminare, Unternehmensplanspiele, Auslandsaufenthalte
  • Qualitätsmanagement (zertifiziert nach DIN ISO 9001)
  • Aktiver Umweltschutz (EU-Validierung mit längstmöglicher Laufzeit).

 


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