Bahnchef Grube beim 10. fischer forum Waldachtal Die 10. Ausgabe des fischer forum Waldachtal war nicht nur wegen des kleinen Jubiläums ein besonderes. In seiner Begrüßung wies Firmeninhaber und Gastgeber Professor Klaus Fischer darauf hin: "Wenige Wochen vor der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 stellt sich der Chef der Deutschen Bahn dem Gespräch."Damit war das Hauptthema des Abends gesetzt. Aber auch viele andere Fragen interessierten die über 300 Gäste, die das in gekonnter Weise von Jürgen Offenbach moderierte Gespräch verfolgten.
Klaus Fischer ließ in seiner Einführung keinen Zweifel an seiner Haltung zu Stuttgart 21: "Dieses Projekt ist sinnvoll, weil es unserem Land großen Nutzen bringt." Der Beifall ließ erkennen, dass er damit auch die Stimmungslage bei den Gästen getroffen hatte. Und Bahnchef Grube warb mit Leidenschaft für dieses Projekt: "Wenn wir nicht mehr den Mut haben, solche Infrastrukturprojekte anzupacken, dann können wir einpacken."
Der Forumsverlauf bot neben dem Mega- Thema S 21 einen spannenden Überblick zu Fragen der Servicequalität, der Pünktlichkeit und der Zukunftsorientierung, denen sich der Großkonzern Deutsche Bahn mit seinen weltweit über 290 Tausend Mitarbeitern stellen muss. Dr. Grube zeigte sich glänzend präpariert und stark bis ins Detail. Auch auf die Fragen aus dem Publikum konnte er mit kluger Argumentation überzeugend beantworten.
Bereits Tradition war die Vorstellung des Lebenslaufs des Gastes durch Auszubildende unseres Unternehmens. Carina Acker und Sven-Arne Mühlbach absolvierten diesen Part glänzend und boten Einblicke auch in die persönliche Seite des Gastes. Und ihre Kollegen Daniel Armbruster und André Frey, im zweiten Lehrjahr als Werkzeugmacher im Unternehmen, sorgten am Ende des formalen Teils für eine gelungene Überraschung: Als Geschenk für den Gast übergaben Sie eine Boeing 707 im Maßstab 1:150. Sie trafen damit beim Gast ins Schwarze, der zunächst eine Lehre als Flugzeugmechaniker absolviert hatte, ehe ihn seine Karriere über die Autoindustrie ins Führerhaus der Eisenbahn geführt hatte.
Im zweiten Teil des Abends wurde die Gelegenheit zu Gesprächen an den Stehtischen intensiv genutzt. Das 10. Forum geht damit als gleichermaßen spannendes und unterhaltsames in die Tradition der Reihe ein.
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