Befestigungsspezialist auch im Krisenjahr 2009 gut behauptet
fischer startet mit kräftigem Wachstum ins Jahr 2010Waldachtal, April 2010 – Die Unternehmensgruppe fischer (Waldachtal) ist mit einem kräftigen Wachstum ins Jahr 2010 gestartet. In den ersten drei Monaten legte der Umsatz um 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Auch 2009 hatte sich fischer in einem äußerst schwierigen konjunkturellen Umfeld gut behauptet. „Im Vergleich zu vielen Wettbewerbern haben wir uns in der Krise sehr gut geschlagen“, sagt Professor E.h. Senator mult. E.h. Dipl.-Ing. (FH) Klaus Fischer, Inhaber und Vorsitzender der Geschäftsführung.
Der größte fischer-Unternehmensbereich, die Befestigungstechnik, wuchs im ersten Quartal 2010 um 5,6 Prozent – obwohl der lange und schneereiche Winter vor allem die europäischen Hauptmärkte im Januar und Februar fest im Griff hatte. Im März lag das Wachstum im zweistelligen Bereich. Auch im April hält der positive Trend an. Das deutlichste Plus verbuchte in den ersten drei Monaten der zweitgrößte Bereich fischer automotive systems (Kinematikkomponenten für den Autoinnenraum) mit einem Umsatzanstieg von über 27 Prozent – auch durch die Übernahme von Aufträgen, die in Not geratene Wettbewerber abtreten mussten. Die beiden kleineren Unternehmensbereiche fischertechnik(Konstruktionsspielzeug) und fischer Consulting (Prozessberatung) konnten ihre Umsätze ebenfalls steigern.
Bereits in den beiden Schlussmonaten von 2009 war fischer auf seinen Wachstumskurs zurückgekehrt. Mit einem Bruttoumsatz von 521 Millionen Euro blieben die Erlöse der Unternehmensgruppe im Gesamtjahr um 6,9 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres (560 Millionen Euro). In der Befestigungstechnik fiel der Rückgang mit sechs Prozent geringer aus. fischer automotive systems verbuchte nach einem kräftigen Einbruch im ersten Halbjahr ein zweistelliges Umsatzminus. Die beiden kleineren Unternehmensbereiche fischertechnik und fischer Consulting legten dagegen zu.
Zufrieden zeigt sich Inhaber Klaus Fischer mit der Ergebnisentwicklung. Bereits im Herbst 2008 hatte sich der schwerste Konjunktureinbruch seit der Weltwirtschaftskrise 1929 abgezeichnet.fischer hatte rechtzeitig darauf reagiert und seine Kostenstrukturen angepasst. Außerdem gelang es, Maßnahmen zur Sicherung von Ergebnis und Beschäftigung erfolgreich umzusetzen. So wurden Bestände massiv reduziert, Durchlaufzeiten verkürzt und Preise marktgerecht angepasst, was zu einem positiven Ergebnis beigetragen hat.
Auch im vergangenen Jahr hat die Unternehmensgruppe fischer ihren vor neun Jahren eingeschlagenen Weg der kontinuierlichen Verbesserung aller Unternehmensprozesse erfolgreich fortgeführt. Die ganzheitliche Philosophie des fischer ProzessSystems (fPS) erwies sich dabei als Schlüssel zur erfolgreichen Bewältigung der negativen Konjunktureinflüsse. Dank der hohen Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte so trotz des konjunkturellen Krisenjahrs die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erhöht werden. „Wir werden auch 2010 den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen“, so Firmenchef Klaus Fischer.
Da befristete Arbeitsverhältnisse zum Teil nicht verlängert und einige frei werdenden Stellen nicht wieder besetzt wurden, sank die Zahl der Beschäftigten in der Unternehmensgruppe leicht auf 3750 – davon rund 2000 im Inland. Kündigungen in der Stammbelegschaft konnten so vollständig vermieden werden. Unverändert hoch hat fischer 2009 seine Anstrengungen im Bereich Aus- und Weiterbildung gehalten. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds konnten alle Auszubildenden des Abschlussjahrgangs übernommen werden. Erfolgreich entwickelte sich auch der Ende 2008 gestartete Förderpool mit zwölf internationalen Nachwuchskräften, mit dem fischer mittelfristig den Anteil der aus den eigenen Reihen stammenden Führungskräfte auf 70 Prozent erhöhen wird. Außerbetrieblich hat fischer sein Bildungsengagement im vergangenen Jahr weiter erhöht und zahlreiche Projekte mit Schulen und Kindergärten durchgeführt.
Unverändert hoch ist die Innovationskraft des Unternehmens. Aus der Belegschaft heraus kommen 14,29 Patentanmeldungen pro 1000 Mitarbeiter. Damit liegt fischer im Vergleich zu den zehn aktivsten Patentanmeldern in Deutschland hinter Continental auf Platz 2. Der Durchschnitt in der deutschen Wirtschaft liegt laut der so genannten „ifo-Kennzahl“ bei 0,56 Patentanmeldungen pro 1000 Mitarbeiter.Die Innovationen bei fischer zeichnen sich dabei durch eine hohe Praxisnähe aus. Über 35 Prozent der angemeldeten Patente werden in neue Produkte und Verfahren umgesetzt. Der Durchschnitt in der deutschen Wirtschaft liegt hier bei lediglich zehn Prozent.
Angesichts der unsicheren Konjunkturprognosen geht fischer mit einer vorsichtigen Planung in den weiteren Jahresverlauf. Da etliche Konjunkturpakete, die vor allem die Baukonjunktur gestützt haben, auslaufen werden, rechnet Unternehmenschef Klaus Fischer mit einem weiteren schwierigen Jahr. Wachsen will fischer in allen Bereichen. Mit einer Aufteilung in verschiedene Regionen (Westeuropa, Osteuropa, Asien/Pazifik/Amerika) soll vor allem die Gründung neuer Landesgesellschaften erleichtert und beschleunigt werden. Derzeit ist fischer mit 33 Gesellschaften in 30 Ländern aktiv. Bis Ende 2010 ist die Gründung weiterer Vertriebsgesellschaften im Ausland geplant.
Die Unternehmensgruppe fischer mit Sitz in Waldachtal, Kreis Freudenstadt, hat 2009 mit weltweit 3750 Mitarbeitern einen Umsatz von 521 Millionen Euro erzielt. Seit 30 Jahren steht Klaus Fischer als Eigentümer und Vorsitzender der Geschäftsführung an der Spitze des Familienunternehmens, das derzeit mit eigenen Gesellschaften in 30 Ländern vertreten ist und in über 100 Länderexportiert.Die Unternehmensgruppe fischer umfasst vier Geschäftsbereiche: fischerBefestigungssysteme (Dübel und Bauzubehör), fischer automotive systems(Multifunktionskomponenten für den Auto-Innenraum, u.a. Cupholder, Ascher, Handyhalter), fischertechnik (Konstruktionsspielzeug) sowie die fischer Prozessberatung. Mit Abstand größter Umsatzträger ist fischer Befestigungssysteme.Die Unternehmensgruppe fischer hat – nach den Erkenntnissen des japanischen Kaizen – das fischer ProzessSystem (fPS) entwickelt, eine ganzheitliche Philosophie zur kontinuierlichen Verbesserung. Ziel ist ein schlankes und flexibles, möglichst verschwendungsfreies Unternehmen, dessen Prozesse vom Kunden gezogen werden.
Mehr Informationen unter www.fischer.de
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