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Bundespräsident a.D. beim fischer forum

Zufriedene Gäste nach einem rundum gelungenen Abend: 300 Zuhörer verfolgten den Auftritt von Alt-Bundespräsident Roman Herzog beim 5. fischer forum im Tumlinger Betriebsrestaurant.

„Ein großartiger Abend in einem großartigen Unternehmen“ schrieb Bundespräsident a. D. Roman Herzog nach der Veranstaltung in das Gästebuch der Unternehmensgruppe fischer. Auf Einladung von Firmenchef Professor E.h. Senator mult. E.h. Dipl.-Ing. (FH) Klaus Fischer war der 76-jährige Gast in Begleitung seiner Gattin, Baronin Freifrau von Berlichingen, nach Tumlingen gekommen. „Dies bereits zum zweiten Mal“, wie Klaus Fischer in seiner Eröffnungsrede bemerkte. Vor dreißig Jahren hatte Professor Roman Herzog – damals Kultusminister des Landes Baden-Württemberg - bereits den Weg ins Waldachtal gefunden. Damals hatte er die Grund- und Hauptschule eingeweiht.

Bei seinem jetzigen Besuch sprach er in gewohnt markanter Art mit Moderator Jürgen Offenbach über die aktuellen Herausforderungen des Mittelstandes. Dabei plädierte er dafür, Geld lieber in Innovationen als in Erhaltungssubventionen – wie etwa für Opel – zu stecken. Kritik übte er an der überbordenden Bürokratie und forderte, viele Gesetze abzuschaffen: „Denn jedes abgeschaffte Gesetz muss nicht mehr umgesetzt werden.“ Auch die Zukunft der Mittelschicht, die Gründe und Auswirkungen der Wirtschaftskrise und seine Meinung zur Europäischen Union wurden im Gespräch erörtert. Sein Werdegang – vom Juristen zum Landesminister und 1994 zum Bundespräsidenten – wurde anschaulich von den beiden fischer-Auszubildenden Veronika Kläger (Industriekauffrau) und Stephan Bräger (Mechatroniker) vorgetragen (im Bild). Die beiden Azubis stellten dem Juristen Fragen zur Politikverdrossenheit bei Jugendlichen und zur „Rentnerdemokratie“, ein von ihm geprägter Ausdruck.

Unternehmenschef Klaus Fischer holte nach dem Podiumsgespräch die beiden technischen Auszubildenden Manuel Kübler und Lukas Kübler auf die Bühne, die dem Gast ein in der fischer-Lehrwerkstatt gefertigtes Geschenk überreichten: einen überdimensionierten fischertechnik-Baustein aus Aluminium. „Er ist ein Sinnbild für ewiges Lernen in unserem Haus und passt zu unseren Werten und unserem Leitbild“, so der Firmenchef. Beim anschließenden Imbiss nutzen die Gäste – darunter auch viele Kunden und Geschäftspartner – die Gelegenheit, um über den Abend und über fischer zu sprechen.


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