Samy Deluxe und „Crossover“-Jugendliche zu Gast
Der Rapper beim Firmenchef
Der Hamburger Rapper Samy Deluxe und der Chef der Unternehmensgruppe fischer, Professor Klaus Fischer, sind sich einig: Der Staat tut zu wenig für die Jugend – deshalb ist Eigeninitiative gefragt.
„Dis wo ich herkomm“ heißt das jüngste Album des Hamburger Rappers, und dazu hat der Verein Crossover (http://www.crossover-ev.de/0.1_aktuell.php) eine Deutschland-Tour organisiert, für die sich Jugendliche mit einem selbst gedrehten Videoclip bewerben konnten. Am 1. Juni machte sich „Reiseleiter“ Samy Deluxe mit fünf jungen Leuten in einem Nightliner auf den Weg, „um Deutschland zu erkunden, seine Kultur zu entdecken und seine ‚Problemzonen’ mit prominenten Gesprächspartnern zu diskutieren“. Begleitet wird die Tour von einem Fernsehteam des ZDF, dessen Dokumentation voraussichtlich im Herbst dieses Jahres zu sehen sein wird.
Die Fahrt führte von Usedom bis nach Bayreuth, Diskussionsteilnehmer waren unter anderem Tim Mälzer, Peter Sodann – und Klaus Fischer. Dessen Unternehmen hatte der Crossover e.V. selbst als Station ausgewählt, weil die Ausbildung als vorbildlich gilt. Die Besonderheiten dieser Ausbildung präsentierten beim Deluxe-Besuch am Firmenstammsitz Waldachtal Azubis und DH-Studierende in der Lehrwerkstatt und im Foyer des Kundenzentrums. Während dem Rap-Musiker die Freundlichkeit und gute Laune des Azubi-Teams anfangs noch „etwas aufgesetzt“ erschien, ließ er sich im Gespräch mit Firmenchef Klaus Fischer immer mehr von den fischer-Werten und deren Umsetzung im Alltag überzeugen. Beide waren sich einig, dass der Staat nicht genug für Bildung und Weiterentwicklung der Jugend unternehme und dass dem nur eigene Initiativen – wie durch den Crossover e.V. oder unsere Unternehmensgruppe – entgegenwirken könnten. Beim Abschlusstermin, zu dem rund 40 „Fans“ (zumeist Azubis) ins Kundencenter gekommen waren, nahm er die anfängliche Skepsis ausdrücklich zurück und betonte, wie wichtig es sei, auch mit der Wirtschaft ins Gespräch zu kommen. |